Elektro-Mindestausstattungen von Wohnungen

Wer ein Haus baut oder eine Wohnung saniert, sollte wissen, welche Mindestanforderungen für elektrische Installationen zu erfüllen sind.

Keiner hat Geld wie Heu, jeder will dort sparen, wo er oder sie keine rechte Notwendigkeit für die Investition sieht. Aber wie viele Steckdosen sind genug? Welche Absicherung brauche ich, wie viele Kreise sollen es sein? Eine zukunftsorientierte Elektroplanung spart Ärger und Geld. Soviel steht fest.

„Für Bauherren und Renovierer ist es wichtig, frühzeitig den Ausstattungsumfang der Elektroinstallationen gemeinsam mit dem Architekten, Bauträger oder Elektrofachbetrieb zu planen. Individuelle Wünsche und der Stand der Technik sollten berücksichtigt werden“ heißt es in der kleinen Broschüre Planung elektrischer Anlagen in Wohnungen. Denn es nützt ja auch nichts, sinnlos Leerverrohrungen vorzusehen, von denen man später nicht einmal mehr weiß, WO sie liegen.

Hier ist sicherlich die Erfahrung der elektrischen Fachplaner, aber auch der Baumeister hilfreich.
Bewährt haben sich folgende Schritte:

  1. Wohnungseinrichtung planen und in den Grundriss einzeichnen.
  1. Konkret die Lage der Steckdosen, Beleuchtungsauslässe und TV/WLAN-Anschlüsse einzeichnen.
  1. Komfort- und Sicherheitsaspekte planen und den Fachleuten mitteilen.
  1. Gemeinsam die gesamte Mindestausstattung festlegen.

Berücksichtigen Sie auch, dass sich Ihre Wohnbedürfnisse mit der Zeit ändern. Daran knüpfen sich auch die benötigten elektrischen Anschlüsse. Zu vermeiden sind die oft anzutreffenden Kabelsalate – hier hilft eben die frühzeitige Einteilung der Räume in Ruhe- und Arbeitsräume mit den entsprechenden Installationen.

In der ÖVE/ÖNORM E 8015 Teil 1 bis 3 wird die Mindestausstattung beschrieben. Doch wer möchte sich schon mit Minimallösungen begnügen, wenn die Wohnung oder das Haus bezüglich der übrigen Ausstattung höhere Ansprüche erfüllt? Deswegen wurde auf Basis dieser Ausstattung weiter aufgebaut und insgesamt gibt es nun drei weitere Kategorien von Elektroinstallationen, um individuellen Ansprüchen besser gerecht zu werden.

Weitere Infos zur richtigen Planung, Checkliste und Mindestausstattung finden Sie hier!

 

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