Gutes Licht schafft Produktivität

Gutes Licht ist ein enormer Produktivitätsfaktor, der für die Arbeit des Menschen eine wichtige Rolle spielt. Mehr als 80 Prozent der Informationen werden über das Auge erfasst. Das heißt, wer optimale Sehbedingungen bei der Arbeit hat, arbeitet produktiver und konzentrierter, die Arbeitsqualität steigt, Fehler nehmen ab.

Blogbeitrag von Fa. Ridi – Gastkommentar von Franz Werner, GF der RIDI Leuchten GmbH


Auch das Wohlbefinden und damit die Gesundheit wird von gutem Licht positiv beeinflusst. In jedem Fall muss das Licht die Sehaufgabe erleichtern. Vor Errichtung einer neuen Beleuchtungsanlage werden diese Anforderungen im Normalfall schon bei der Planung berücksichtigt. Eine moderne Beleuchtungsanlage, gepaart mit einem zeitgemäßen Lichtmanagement setzt Sicherheit, Komfort und Wirtschaftlichkeit optimaler Weise energieeffizient um.

Ganz anders verhält es sich bei alten Beleuchtungsanlagen. Auch wenn hier damalige Normen und Kenntnisse über Arbeitsplatzbeleuchtung berücksichtigt bzw. Leuchten nach damaligem Stand der Technik verbaut wurden, so sind diese heute längst überholt.
Sie erfüllen oftmals nicht mehr die an sie gestellten Anforderungen. Vielmehr stellen sie für den Betreiber eine unnötige Belastung, aufgrund der hohen laufenden Betriebs- und Instandhaltungskosten, dar.
Dieses Einsparungs- und Verbesserungspotential wird bereits von vielen Entscheidungsträgern in Unternehmen wahrgenommen. Die Entscheidung für eine neue Beleuchtung wird bedauerlicherweise  mit einer bestenfalls kurzen Amortisationszeit über die mögliche Energieeinsparung verknüpft.

Weitere, schwer in Zahlen fassbare, und trotzdem vorhandene kostenintensive, negative Effekte werden meist nicht berücksichtigt. Dazu zählen zu geringe Beleuchtungsstärken, ungleichmäßiges Licht, Flackern usw. Ursachen, durch die Sehaufgaben erschwert und somit die Leistung der Mitarbeiter beeinträchtigt werden kann.

Aufgrund des demografischen Wandels, die Arbeitnehmer stehen damit auch länger in der Arbeitswelt, reichen die vorhandenen Beleuchtungsstärken oftmals nicht mehr aus, um effektiv arbeiten zu können. Die Folge sind sinkende Qualität und Quantität von Produktionsergebnissen, steigende Krankenstandstage und andere negative Auswirkungen.

Bei einer „Standard-Amortisationsberechnung“ werden nur Zahlen herangezogen, die tatsächlich greifbar sind. Dennoch sollte in einem Beratungsgespräch auch auf alle anderen möglichen Verbesserungen hingewiesen werden.

Es sollte auch geprüft werden, ob sich die Anforderungen geändert haben. Die Halle könnte  ursprünglich z.B. für grobe Schweißarbeiten ausgelegt gewesen sein, mittlerweile werden hier filigranere Arbeitsschritte ausgeführt, die normativ eine weit höhere Beleuchtungsstärke verlangen. Hier wäre das Energieeinsparungspotential wahrscheinlich nicht so hoch, jedoch würde eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen und somit des Produktionsergebnisses stattfinden.
Generell wird sich der Tausch einer alten Beleuchtungsanlage immer rechnen, wenn auch nicht immer  nur über Energieeinsparung. Wobei dieser Faktor auch in den meisten Fällen zutreffen wird:

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Für eine realistische Amortisationsberechnung bzw. zur Feststellung des Return of Investment
(RoI) sind neben den bekannten harten Faktoren, wie die Betriebsdauer, alte bzw. neue Anschlusswerte, Energiepreis usw. auch eine Vielzahl an anderen Größen nötig. Der Montageaufwand, die Verwendbarkeit der bestehenden Elektroinstallation bis hin zur bestehenden Unterverteilung müssen ebenfalls miteinbezogen werden. Letztendlich darf auch eine lichttechnische und optische Bewertung nicht fehlen. Ebenfalls muss das Thema Sicherheits- und Notbeleuchtung mit eingebunden werden.

Die Förderungswürdigkeit der angebotenen Lösung muss gegeben sein. So werden vom  Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) z.B. keine Retrofit-Lösungen gefördert. Für LED-Lösungen mit Steuerung gibt es mehr Förderungen als ohne Steuerung, usw. Eine gewährte Förderung verkürzt letztendlich den RoI.

Und wie bereits beschrieben, dürfen weiche Faktoren, wie eine mögliche Steigerung der Arbeitsleistung durch Verbesserung der Arbeitsumgebung ebenfalls nicht außer Acht gelassen werden. Hier versteckt sich oft ein riesiges Potential.

Last but not least sollte das angebotene Produkt auch das halten können, was die Planung verspricht. Im optimalen Fall sollte die Beleuchtung auch nach der Amortisation dem Betreiber noch viele Jahre Freude bereiten. Garantien und Wiederbeschaffungszusagen schaffen hier Sicherheit.

Für die optimale Umsetzung eines derartigen Projekts sollte daher unbedingt  ein Partner mit entsprechender langjähriger Erfahrung,  technischem Know-How und entsprechendem Produktportfolio herangezogen werden.

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