Unsichere Cloud-Überwachungskamera-Aufzeichnungen

Cloud- und Internet-Aufzeichnungen funktionieren meistens nicht praxistauglich. Die Upload-Bandbreiten sind zu gering, dadurch wird die Qualität oft deutlich reduziert.

Die Überwachungskamera-Bilder sind entsprechend unscharf. Videos werden verkürzt und
unterbrochen, stehen meistens nur ein paar Stunden zur Verfügung und sind weiterhin nicht
zusammenhängend abspielbar.
Heimanschlüsse sind durch Unterbrechung mit IP-Adressen-Wechsel alle 24 Stunden
unzuverlässig. Die Daten liegen in fremden Händen. Auch ist die Aufzeichnung auf dem
heimischen PC, welcher sonst zur Arbeit oder zum Spielen benutzt wird, unzuverlässig. Er ist
bereits ausgelastet, muss immer eingeschaltet sein, verbraucht viel Strom und kann
abstürzen.
Überwachungskamera-Aufzeichnungen sollten immer auf einen Langzeitrekorder vor Ort
erfolgen. Diese zeichnen nur vor, bei und nach Ereignissen sehr energieeffizient, vollständig
und ohne Verluste auf. Diese Rekorder sollten durch ihre geringe Größe so angebracht
werden, dass sie vor Dieben unsichtbar sind. Das Abspielen der Aufzeichnungen sollte auf
den Rekordern mit angeschlossenem Monitor erfolgen. Ereignisse, z. B. ein Diebstahl,
können via USB-Stick herunter gesichert werden. Ein Fernzugriff über Netzwerk und Internet
auf die Live-Bilder und Aufzeichnungen ist möglich.
Bei speziellen Anwendungen kann eine PC-Aufzeichnung sinnvoll sein. Beispielsweise dann, wenn große Datenmengen wie Tage, Monate oder gar Wochen an anderen Standorten ausgewertet werden müssen, da diese Daten einfach kopiert und mitgenommen oder über Netzwerke übertragen werden können. Dazu sollte ein separater PC oder ein Windows-Surfer-Cluster verwendet werden .

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