Lokale Kameras für die Heimüberwachung

Man unterscheidet zwischen „Remote Kameras“ und „Lokale Kameras“. Letztere sind nur im Heimnetzwerk kontrollierbar.

Ein wichtiger Beweggrund für das Anschaffen einer Videoüberwachungsanlage ist der Schutz des Eigenheims vor Einbruch und Diebstahl. Die Erwartungshaltung an das Security-System ist klar: das Alarmsystem soll anspringen, der Besitzer informiert werden und die Kamera brauchbare Bilder liefern. Schließlich braucht man Beweise, um die Täter identifizieren zu können. Einen direkten Live- Blick von jedem Ort der Welt auf die Überwachungsbilder liefern Remote Kameras.

Kann man auf die Kamera vom selben drahtlosen (Heim-)Netzwerk aus zugreifen, in dem sie konfiguriert wurde, handelt es sich um eine Lokale Kamera. Wenn man von einem anderen Ort, als von zu Hause zugreifen kann, ist es eine Remote Kamera. Dazu ist eine 3G, 4G, 4G LTE oder eine WIFI-Verbindung außerhalb des Zuhauses erforderlich. Die Anschaffungskosten und der Installationsaufwand von Remote Kameras sind auf jeden Fall höher. Es stellt sich die Frage, ob die Investition in so ein System wirklich lohnend ist. Denn schließlich sollte auch dort, wo lokale Kameras im Einsatz sind, ein Alarm gesendet und der Besitzer informiert werden. Das reicht in der
Regel, um Einsatzkräfte zu informieren oder selbst Nachschau zu halten.

Lokale Kamera
Es hängt ganz vom Einsatzgebiet und der Gesamtkonfiguration des Sicherheitssystems ab, ob Lokale oder Remote Kameras die bessere Wahl sind. Die Bezeichnungen der beiden Systeme liefern keinen Schluss auf die sonstigen Ausstattungsmerkmale der Kameratypen. Sie können Bewegung registrieren, Objekte automatisch verfolgen, Licht zuschalten, den Aufnahmemodus im Bedarfsfall ändern – oder eben auch nicht. Die Bilder einer Remote Kamera kann man von überall einsehen – das ist der Unterschied. Auch andere Funktionen lassen sich bei einer aufrechten Internetverbindung steuern. Der Umfang des Möglichen hängt ganz vom Kamerahersteller und der verwendeten Software ab.

Remote Kamera
Ihre Netzwerkfähigkeit machen Remote Kameras zu IP Kameras, denn sie sprechen, sozusagen, die Sprache des Internets. Dadurch eröffnen sich weitere Möglichkeiten in Bezug auf die Speicherung von Videodaten. Cloud- und Internet-Aufzeichnungen funktionieren meistens nicht praxistauglich. Die Upload-Bandbreiten sind zu gering, die Qualität wird oft deutlich reduziert. Überwachungskameras sollten deshalb grundsätzlich verkabelt sein. Remote Kameras und WLAN-Kameras sind übrigens
nicht gleichzusetzen. Für jeden seriösen Einsatz im Sicherheitsbereich ist von letzteren abzuraten, da ein unterbrechungsfreier Betrieb nicht gewährleistet ist.

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