Jetzt sind sie wieder unterwegs – die URLAUBSEINBRECHER – und wie man sich davor schützen kann!

Mit dem Beginn der Urlaubssaison kommt es vermehrt zu sogenannten Urlaubseinbrüchen. Derartig gelagerte Delikte geschehen vorwiegend in den Sommermonaten.

Die Urlaubseinbrecher schlagen von Juni bis August zu. zwischen 16 und 21 Uhr abhängig von der Dämmerungszeit zu. Zu den Tatorten zählen meist „verwaist“ aussehende Wohnungen und Wohnhäuser, die gut an Hauptverkehrsverbindungen angebunden sind und eine rasche Fluchtmöglichkeit ermöglichen. Siedlungsgebiete mit schwer einsehbaren Grundstücken und ebenerdig gelegene Wohnungen stehen ebenso im Fokus wie Gebiete mit schwer einsehbaren Grundstücken und ebenerdig gelegene Wohnungen

Die Täter versuchen zumeist durch das Aufzwängen von Terrassentüren und gartenseitig gelegenen Fenstern, Türen oder Kellerzugängen ins Objekt einzudringen. Dabei nutzen sie meist die einfachsten Möglichkeiten und brechen mit Schraubenzieher oder einer Zange schlecht gesicherte Türen oder Fenster auf. Gelingt das nach 5 Minuten nicht, so wird in vielen Fällen vom Vorhaben abgelassen. Gelingt es ihnen aber einzudringen, haben sie es auf schnell verwertbares Gut abgesehen. Daher ist es ratsam, Schmuck, Bargeld und Wertgegenstände in einem Safe zu verwahren oder am besten keine höheren Bargeldbeträge zuhause zu haben.

Hier einige Tipps der Kriminalprävention der Polizei:

In jedem Fall ist eine schriftliche Dokumentation der Wertgegenstände ein Muss im Falle eines Falles für die Versicherung.

  • Überquellende Briefkästen sind geradezu eine Einladung für Einbrecher. Daher: Abonnements aussetzen bzw. Freunde oder Nachbarn bitten, diesen zu leeren.
  • Sollten Sie keine Sicherheitstechnik eingebaut haben, so ersuchen Sie Freunde oder Nachbarn, regelmäßig nach dem Rechten zu sehen. Das können auch sog. Haushüter oder Haussitter, und das ab ca. € 30,- pro Tag mit einem umfassenden Serviceangebot.
  • Wenn Sie keine Alarmanlage haben und auch keine smart Home Steuerung, so könnten Zeitschaltuhren zumindest Licht, Fernseher und Co steuern, und so (in kleinem Rahmen) Anwesenheit simulieren
  • Nicht vergessen: Anrufbeantworter ausschalten

ABER: auch über das gesamte Jahr gesehen geschehen Einbrüche. In diesem Zusammenhang ist es für Haus- und Wohnungseigentümer zweifelsfrei sinnvoll, sich eine Alarmanlage anzuschaffen:

Alarmanlage mit App und Smart Phone bedienen

Außensirene der Alarmanlage mit bis zu 123 Dezibel einstellbar

Alarmanlagen (EMA oder Einbruchmeldeanlagen) bieten einen guten Schutz vor Einbrüchen, wenn

  • das Produkt ist gemäß EN 50131-2 zugelassen ist und
  • die Anlage von einem zertifizierten Alarmanlagenerrichter gemäß den Anforderungen der OVE R2 installiert wurde

Alarmanlage? JA! Aber welche?

Neben dem mechanischen Einbruchsschutz wie z.B. Sicherheitsbeschläge, einbruchshemmende Türen oder Gläser, sind richtig ausgelegte und installierte Einbruchmeldeanlagen – vereinfacht meist Alarmanlagen genannt – sehr wohl ein wirksames Mittel, um die Gefahr eines Einbruchs zu verringern, vor allem aber bei einem Einbruch zu alarmieren.

Wie in den meisten Branchen sind auch bei den Alarmanlagen-Errichtern nicht nur seriöse Anbieter unterwegs. Die Gefahr, entweder untaugliche Anlagen oder Produkte zu weit überhöhten Preisen angeboten zu bekommen, ist leider durchaus real. Auch Neuanbieter erscheinen immer wieder auf dem Markt.

Es gibt jedoch klare Vorgaben oder zumindest einschlägige Empfehlungen für die Produkte wie auch für die Dienstleistung:

Am Beginn jeder Alarmanlage steht die Risikoanalyse, die der Sicherheitsexperte mit Ihrer Hilfe erstellen muss. Je nach Lage, Architektur, Größe und Raumanzahl wird der Profi Ihnen nach sorgfältiger Begehung ein individuelles, maßgeschneidertes Konzept vorschlagen, um Eindringlingen an allen gefährdeten Stellen wirksam zu begegnen.

Die Planung, sprich Auslegung einer Alarmanlage, die Installation und Wartung sind strengen Richtlinien unterworfen. Sie müssen dem derzeitigen Regelwerk R2 entsprechen, um auch die Landesförderung zu erhalten!

Elektronische Bewegungsmelder an den Türen und den meisten Fenstern, Raumbewegungsmelder mit und ohne Kamera, akustische Glasbruchmelder, aber auch Rauchmelder, die bei einem eventuellen Zimmerbrand warnen, eine Alarmzentrale zur Steuerung und eine Außensirene mit Warnlichtfunktion gehören grundsätzlich zu einer effizienten Alarmanlage. Diese sendet den Alarm an die Außensirene weiter bzw. setzt eine Nachricht an definierte Empfänger ab, auch an Ihr Smartphone, wenn Sie es wünschen.

Mit dieser speziellen Notruf-Funktion zu einem der privaten Sicherheitsdienste oder gleich zur Polizei, erhalten Sie auf schnellstem Weg Hilfe, auch wenn das Haus leer steht.
Mit der Fernbedienung können Sie das System beim Verlassen des Hauses aktivieren („scharfmachen“) – kommen Sie nach Hause entschärfen Sie das System wieder, um keinen Alarm auszulösen. Sie können die Anlage steuern, schärfen und entschärfen, wo auch immer Sie sich aufhalten. Das geht auch per App und Smart Phone aus dem Urlaub im Ausland! Etwa wenn der Nachbar mal nach dem Rechten sieht, mit Ihrem Einverständnis natürlich.

Trotzdem ist es für einen Interessierten oft nicht einfach, die richtige Entscheidung zu treffen! Auf der sicheren Seite sind Sie nur mit geschulten und zertifizierten Experten, die Alarmanlagen an Hand einer eingehenden Risikoanalyse planen, diese an die Lebensgewohnheiten des Kunden anpassen und für eine professionelle Installation und Einschulung sorgen, um so größtmögliche Sicherheit zu bieten: so wie die e-Marke zertifizierten Sicherheitstechniker.

Lesen Sie mehr dazu und finden Sie Ihren zertifizierten Sicherheitstechniker hier!

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